Ratgeber
Vergleichsmiete ermitteln: So setzen Sie die Miete richtig an
Die Miete ist die wichtigste Zahl Ihrer Kalkulation. Wer sie zu hoch ansetzt, rechnet sich die Rendite schön und bekommt später Probleme bei der Vermietung.
Drei Quellen für eine realistische Miete
- Mietspiegel: Wo es einen gibt, zeigt er ortsübliche Mieten nach Lage, Größe und Ausstattung. Nicht jede Gemeinde hat einen qualifizierten Mietspiegel.
- Vergleichsangebote: Aktuelle Inserate ähnlicher Wohnungen im gleichen Ort und Stadtteil. Achten Sie auf Angebots- statt Wunschmieten.
- Marktkenntnis vor Ort: Verwaltungen, Makler und aktuelle Vermietungen zeigen, was tatsächlich bezahlt wird.
Worauf die Miete ankommt
- Lage, Wohnfläche und Zuschnitt
- Zustand und Ausstattung (kernsaniert zahlt sich aus)
- Energetischer Zustand und Heizkosten
- Balkon, Stellplatz, Aufzug
Mietrendite prüfen
Setzen Sie die ermittelte Miete in Ihre Kalkulation ein und rechnen Sie mit einem Puffer für Leerstand (Rendite berechnen). Bei bereits vermieteten Wohnungen zeigt der Mietvertrag die aktuelle Miete.
Bei unseren Objekten nennen wir Ihnen Mietannahmen und Vergleichsdaten offen. Gespräch vereinbaren.
Stand: Oktober 2026. Steuer- und Förderregeln ändern sich. Die Angaben ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung; für Ihre persönliche Situation sprechen Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.
Häufige Fragen
Wie oft darf ich die Miete erhöhen?
Das regeln § 558 ff. BGB und gegebenenfalls Staffel- oder Indexmietvereinbarungen. Die Einzelheiten hängen vom Mietvertrag und der Lage ab.
Unverbindlich besprechen?
Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.
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Hinweis: Alle Angaben dienen der Information und sind keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Renditen und steuerliche Effekte sind objektabhängig und nicht garantiert; über die steuerliche Anerkennung entscheidet das Finanzamt.