Ratgeber
Immobilie als Altersvorsorge: Chancen und Risiken
Eine vermietete Wohnung kann im Ruhestand laufende Einnahmen liefern. Sie ist aber kein Selbstläufer und sollte nie die einzige Säule sein.
Was dafür spricht
- Laufende Mieteinnahmen, wenn die Wohnung abbezahlt ist
- Sachwert mit Grundstücksanteil, der über lange Zeiträume werthaltig sein kann
- Tilgung als Sparplan: Mit jeder Rate wächst Ihr Eigenanteil
- Steuerliche Effekte in der Aufbauphase (AfA, Zinsabzug)
Was dagegen sprechen kann
- Hoher Kapitaleinsatz in einem einzigen Objekt (Klumpenrisiko)
- Leerstand, Reparaturen und Sanierungsbedarf im Alter
- Wertentwicklung ist nicht garantiert und hängt von der Lage ab
- Immobilien sind nicht schnell verkäuflich
Worauf es ankommt
- Schuldenfreiheit bis zum Ruhestand: Tilgung und Laufzeit so wählen, dass die Wohnung rechtzeitig abbezahlt ist
- Reserve für Instandhaltung und Leerstand
- Zustand: Eine kernsanierte Wohnung reduziert Überraschungen
- Lage mit stabiler Nachfrage (Standorte im Raum Hof)
Wie viel Wohnung zu Ihrer Situation passt, klären wir gern im Gespräch. Machen Sie vorab den Kapitalanlage-Check.
Stand: Oktober 2026. Steuer- und Förderregeln ändern sich. Die Angaben ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung; für Ihre persönliche Situation sprechen Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.
Häufige Fragen
Reicht eine vermietete Wohnung als Altersvorsorge?
In der Regel ist sie ein Baustein neben gesetzlicher Rente und anderen Anlagen. Verlassen Sie sich nicht auf ein einziges Objekt.
Wann sollte die Wohnung abbezahlt sein?
Idealerweise bis zum Rentenbeginn, damit die Mieteinnahmen nicht mehr durch Zins und Tilgung gebunden sind.
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Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.
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Hinweis: Alle Angaben dienen der Information und sind keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Renditen und steuerliche Effekte sind objektabhängig und nicht garantiert; über die steuerliche Anerkennung entscheidet das Finanzamt.